Enid Raye

Wenn Schrödingers Katze miaut: Das Prinzip Zeit
(2005)

 

Preis (D): 12,80 €
ISBN: 978-3-936788-98-3
Softcover, 64 Seiten

Leseprobe (.pdf)

 
Inhalt

Was ist Zeit? Seit 3.000 Jahren beschäftigen sich Philosophie und Physik mit dieser Frage. Vor 100 Jahren regte sie Albert Einstein zu seiner bahnbrechenden Relativitätstheorie an. Genauso bahnbrechend scheint die Antwort, die die 36-jährige Wissenschaftstheoretikerin Enid Raye im Jahr 2005 darauf gefunden hat. Ihr Verständnis des Prinzips Zeit öffnet ein fundamental neues physikalisches Weltbild – eines, in dem die Relativität ebenso funktioniert wie Erkenntnisse der Quantenphysik. Nicht nur das: Unsere Vorstellung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erfährt eine völlig neue Beschreibung; unsere Vorstellung von Raum ebenso. „Das Universum bewegt sich nicht in Raum und Zeit, sondern es ist Raum und Zeit.“ „Raum und Zeit sind deshalb relativ, weil Raum durch Zeit konstituiert wird.“ Wie genau, das erklärt die Theorie.

 

Stimmen aus der Wissenschaft

Anna-Elisabeth Klemm (Hannover):
"Einstein zu modifizieren, das setzt schon Skrupellosigkeit voraus. Das ist nicht zulässig, würde man meinen. Doch unsere Physik ist zu jeder Zeit grob unvollständig, wir entdecken und erfahren stetig Neues. Dass sich unser Weltbild wieder einmal verändert – auch das ist reine Physik."

Helmut Hinz (Berlin):
"Zunächst ist der Physiker skeptisch, wenn er das Büchlein aufschlägt, eigentlich sträubt er sich dagegen, es zu lesen. Denn er erwartet eine jener seltsam-verschrobenen Ideen über die angebliche Funktionsweise des Universums, die viele Autoren (und Möchtegern-Wissenschaftler) bieten. Doch es lohnt sich, sich auf dieses Büchlein einzulassen. Die Theorie ist phänomenal, wenn man sie erst einmal verstanden hat; es gelingt ihr, wovon die Physik seit Jahrzehnten träumt. Hier wird die Elektromagnetische Kraft aus einem Wechselspiel zwischen Gravitation und ihrer Gegenkraft hergeleitet, hier wird beschrieben, was 'Materie' ist, warum Energie und Masse äquivalent sind, warum die Lichtgeschwindigkeit eine Naturkonstante ist und warum sich nichts schneller bewegt als das Licht. Und so ganz nebenbei wird noch eine neue Interpretation des Phänomens 'Schwarzes Loch' geliefert."

Dieter Folgner (Kempen):
"Das kleine Buch präsentiert die vielleicht wichtigste Entdeckung der Menschheit: was ist Zeit. Es sollte eine breite Diskussion finden."

Günther Shmidt (Berlin):
"Es zeigt sich – letztlich auch bei mir – ein eigenes Schubladen- oder Scheuklappen-Denken, herausgebildet durch das physikalische Weltbild, das seit Einstein Forschungskonsens ist. Man tut sich schwer, etwas fundamental Neues zu akzeptieren, ja überhaupt einmal darüber nachzudenken. Doch wenn man es tut, dann erscheint plötzlich so vieles stimmig. Raye bestätigt alle bisher bekannten Naturgesetze von einer neuen Warte aus, und sie postuliert im Ansatz neue, auch die Gesetze Einsteins. Sie widerspricht weder der Allgemeinen noch der Speziellen Relativitätstheorie – sie setzt beide nur auf eine neue theoretische Basis, die als solche besser funktioniert."

Erich Kramer (Sondershausen):
"Rayes Entdeckung des Prinzips Zeit ist eine gigantische Leistung des menschlichen Geistes – die vielleicht wichtigste Entdeckung des Jahrtausends. Die Frage ist nur, ob die Physik bereit ist, sich darauf einzulassen."