Kim Bender

Schonzeit für Tontauben
(2. Aufl., 2007)

 

Preis (D): 8,80 €
ISBN: 978-3-936788-93-8
Softcover, 176 Seiten

Leseprobe (.pdf)

 
Inhalt

Mobbing in der Schule - der Täter erzählt! Die 16-jährige Carola ist wie eine Tontaube - zum Abschießen, findet die Clique des gleichaltrigen Marc: Mobbing in der Schule ist das Thema in diesem Jugendbuch von Kim Bender. Etwas ganz Besonderes ist die Sichtweise: Nicht das Opfer kommt zu Wort, sondern der Täter. Der 16-jährige Marc berichtet, wie aus platten Späßen beinahe tödlicher Ernst wird - und wie unmöglich das Unterfangen ist, dem Mädchen, zu dem man wochenlang so boshaft war, plötzlich seine Liebe zu gestehen. Der Fiesling denkt um, wird die Geister, die er rief, nicht mehr los - all das ist rasant erzählt, spannend und trotz des ernsten Themas unterhaltsam bis zur letzten Seite. Und auch darin liegt der Reiz und die Glaubwürdigkeit dieser Geschichte.

 

Pressestimmen

Jugend-Online-Magazin, dadu.de (Juli 2003):
"Ein Roman für Jugendliche und Erwachsene, mit dem die Autorin versucht, die Augen dafür zu öffnen, dass an jeder Schule gemobbt wird. Dieses Buch zeigt sehr offen, was für Probleme daraus entstehen können."

Wertinger Zeitung, Augsburger Allgemeine (14.12.2002):
"Mobbing an der Schule kommt öfter vor als man denkt. Ungewöhnlich an diesem Buch ist, dass nicht das Opfer, sondern der Täter seine Geschichte erzählt."

Chemnitzer Zeitung (3.11.2004):
"Die Geschichte macht die Entwicklung vom Spaß zum Ernst deutlich und zeigt Gefühle der Beteiligten. Das ist äußerst spannend, regt aber auch zum Nachdenken an."

Leine Zeitung (30.3.2004):
"Der Roman wird bereits von den achten Klassen des Gymnasiums in Springe als Pflichtlektüre im Deutschunterricht gelesen. Mittlerweile ist das Buch auch im Thüringer Lehrplan als Literaturempfehlung zum Thema Mobbing aufgenommen worden."

 

Weitere Informationen

Mobbing an der Schule ist ein hochaktuelles Thema, das von der Rübenberger Autorin Kim Bender hier in ungewöhnlicher Weise bearbeitet wird. Denn so flott der Erzählstil ist, so unkonventionell ist die Perspektive: nicht das Opfer kommt hier zu Wort, sondern der Täter. Der 16-jährige Marc berichtet, wie aus platten Späßen tödlicher Ernst wird - und wie (fast) unmöglich das Unterfangen ist, dem Mädchen, das man wochenlang traktiert hat, plötzlich seine Liebe zu gestehen. Das macht den Reiz und die Glaubwürdigkeit dieser Geschichte aus.

In mehreren Bundesländern und in Österreich im Deutsch-Unterricht gelesen, von den Kultusministerien der Länder Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg als Lektüre empfohlen.

Rezension von Ulla Jakubowska (.pdf)